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Tierkrankenversicherung

Meine Französische Bulldogge wurde abgelehnt: So haben wir trotzdem eine Versicherung gefunden

Französische Bulldogge abgelehnt? Brachyzephalie-Ausschluss beim ersten Anbieter? Hier erfährst du, was wirklich möglich ist und warum ein unabhängiger Makler den Unterschied macht.

Von Daniel Peric, Versicherungsmakler · · Aktualisiert: 21. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
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Französische Bulldogge beim Tierarzt

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Wer mit einer Französischen Bulldogge oder einem Mops zur falschen Versicherung geht, bekommt oft eine Ablehnung oder einen Vertrag voller Ausschlüsse. Mit dem richtigen Anbieter ist ein vollständiger Schutz ohne Brachyzephalie-Ausschluss möglich. Das zeigt dieser Fall aus meiner Beratungspraxis.

Eine Kundin kam zu mir mit einer eindeutigen Aussage: “Ich habe schon überall probiert. Niemand versichert meinen Hund.”

Ihr Hund: Émilie, eine dreieinhalb Jahre alte Französische Bulldogge. Kerngesund, keine Vorerkrankungen, regelmäßige Tierarztbesuche. Und trotzdem: zwei Ablehnungen in Folge, eine davon mit einem Vertrag der so viele Ausschlüsse hatte, dass er praktisch wertlos war.

Was hier passiert ist, passiert häufiger als man denkt. Und es hat eine einfache Erklärung.

Warum Bulldoggen so oft abgelehnt werden

Brachyzephale Rassen: Das sind Hunde mit verkürzter Schnauze. Französische Bulldogge, Mops, Englische Bulldogge, Boston Terrier. Diese Rassen sind beliebt, haben aber anatomisch bedingte Risiken. Atemwegsprobleme, Augenprobleme, Wirbelsäulenprobleme. Alles Dinge die im Laufe eines Hundelebens teuer werden können.

Versicherungen wissen das. Deshalb reagieren viele Anbieter mit einer von drei Strategien:

  • Komplettablehnung: Der Hund wird gar nicht versichert.
  • Ausschlussklausel: Versicherung ja, aber alles was mit Brachyzephalie zusammenhängt ist ausgeschlossen. Also genau die Dinge für die man die Versicherung bräuchte.
  • Risikoaufschlag: Versicherung mit deutlich höherer Prämie.

Das Problem: Als Endkunde weißt du oft nicht, welcher Anbieter welche Strategie fährt. Du schaust auf den Preis, beantwortest den Fragebogen und erhältst entweder eine Ablehnung oder einen Vertrag den du erst im Schadensfall wirklich verstehst.

Was wir für Émilie gemacht haben

Mein erster Schritt war eine ehrliche Einschätzung: Émilie hatte keine relevanten Vorerkrankungen, war jung und war laut Tierarzt in einem sehr guten Allgemeinzustand. Das macht sie zu einem besseren Risiko als viele annehmen.

Dann habe ich systematisch verglichen: Welche Anbieter nehmen Französische Bulldoggen an, und unter welchen Bedingungen?

Das Ergebnis: HanseMerkur war in diesem Fall die sauberste Lösung. Kein pauschaler Brachyzephalie-Ausschluss, klare Vertragsbedingungen, und eine Prämie die im normalen Bereich lag.

Innerhalb von zwei Wochen nach dem ersten Beratungsgespräch war Émilie vollständig versichert.

Was du daraus mitnehmen kannst

Wenn deine Rasse abgelehnt wurde: Das sagt nichts darüber aus, ob eine Versicherung grundsätzlich möglich ist. Es sagt aus, dass der erste Anbieter kein Interesse hatte.

Ein unabhängiger Makler wie ich vergleicht nicht das Angebot eines Anbieters. Ich vergleiche den Markt und suche den Anbieter der zu deinem Hund passt, nicht umgekehrt.

Drei Fälle aus den letzten Monaten:

  • Cane Corso, 2 Jahre: Vollschutz bei HanseMerkur, keine Ausschlüsse
  • Mops, 4 Jahre, leichter Atemwegsbefund: OP-Schutz bei DFV, Atemwegsbehandlungen eingeschlossen
  • Französische Bulldogge, 1 Jahr: Vollschutz, Prämie im günstigsten Drittel am Markt

Alle drei wurden vorher irgendwo abgelehnt oder bekamen Verträge mit problematischen Ausschlüssen.

Kostenloser Vergleich für deine Rasse

Wenn du dir nicht sicher bist, ob und wo dein Hund versicherbar ist: Ich schaue mir das kostenlos für dich an. Kein Formular das du alleine ausfüllen musst, keine Ablehnung ohne Erklärung.

Du sagst mir Rasse, Alter und ob es Vorerkrankungen gibt. Ich sage dir welche Optionen realistisch sind und was sie kosten.

Häufige Fragen

Kann man eine Französische Bulldogge überhaupt versichern?

Ja. Nicht jeder Anbieter versichert sie, aber es gibt Anbieter die Französische Bulldoggen ohne spezifischen Brachyzephalie-Ausschluss annehmen. Ein unabhängiger Maklervergleich ist hier entscheidend.

Warum lehnt AGILA Französische Bulldoggen oft ab?

AGILA schließt brachyzephale Rassen (Mops, Französische Bulldogge, Englische Bulldogge) bei bestimmten Tarifen aus oder versichert sie mit Atemwegs-Ausschluss. Das ist keine Ausnahme, sondern eine bewusste Risikoentscheidung des Anbieters.

Welche Versicherung nimmt Französische Bulldoggen an?

HanseMerkur und DFV sind in Österreich häufig die besseren Optionen für brachyzephale Rassen. Ob ein Hund im Einzelfall angenommen wird, hängt vom Alter und Vorerkrankungen ab.

Was kostet eine Tierkrankenversicherung für eine Französische Bulldogge?

Zwischen ca. 35 und 70 Euro pro Monat, je nach Anbieter, Alter des Hundes und Umfang. Wer nur OP-Schutz will, zahlt weniger. Vollschutz (inkl. Tierarztbesuche) ist teurer.

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