Meine Französische Bulldogge wurde abgelehnt: So haben wir trotzdem eine Versicherung gefunden
Französische Bulldogge abgelehnt? Brachyzephalie-Ausschluss beim ersten Anbieter? Hier erfährst du, was wirklich möglich ist und warum ein unabhängiger Makler den Unterschied macht.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Wer mit einer Französischen Bulldogge oder einem Mops zur falschen Versicherung geht, bekommt oft eine Ablehnung oder einen Vertrag voller Ausschlüsse. Mit dem richtigen Anbieter ist ein vollständiger Schutz ohne Brachyzephalie-Ausschluss möglich. Das zeigt dieser Fall aus meiner Beratungspraxis.
Eine Kundin kam zu mir mit einer eindeutigen Aussage: “Ich habe schon überall probiert. Niemand versichert meinen Hund.”
Ihr Hund: Émilie, eine dreieinhalb Jahre alte Französische Bulldogge. Kerngesund, keine Vorerkrankungen, regelmäßige Tierarztbesuche. Und trotzdem: zwei Ablehnungen in Folge, eine davon mit einem Vertrag der so viele Ausschlüsse hatte, dass er praktisch wertlos war.
Was hier passiert ist, passiert häufiger als man denkt. Und es hat eine einfache Erklärung.
Warum Bulldoggen so oft abgelehnt werden
Brachyzephale Rassen: Das sind Hunde mit verkürzter Schnauze. Französische Bulldogge, Mops, Englische Bulldogge, Boston Terrier. Diese Rassen sind beliebt, haben aber anatomisch bedingte Risiken. Atemwegsprobleme, Augenprobleme, Wirbelsäulenprobleme. Alles Dinge die im Laufe eines Hundelebens teuer werden können.
Versicherungen wissen das. Deshalb reagieren viele Anbieter mit einer von drei Strategien:
- Komplettablehnung: Der Hund wird gar nicht versichert.
- Ausschlussklausel: Versicherung ja, aber alles was mit Brachyzephalie zusammenhängt ist ausgeschlossen. Also genau die Dinge für die man die Versicherung bräuchte.
- Risikoaufschlag: Versicherung mit deutlich höherer Prämie.
Das Problem: Als Endkunde weißt du oft nicht, welcher Anbieter welche Strategie fährt. Du schaust auf den Preis, beantwortest den Fragebogen und erhältst entweder eine Ablehnung oder einen Vertrag den du erst im Schadensfall wirklich verstehst.
Was wir für Émilie gemacht haben
Mein erster Schritt war eine ehrliche Einschätzung: Émilie hatte keine relevanten Vorerkrankungen, war jung und war laut Tierarzt in einem sehr guten Allgemeinzustand. Das macht sie zu einem besseren Risiko als viele annehmen.
Dann habe ich systematisch verglichen: Welche Anbieter nehmen Französische Bulldoggen an, und unter welchen Bedingungen?
Das Ergebnis: HanseMerkur war in diesem Fall die sauberste Lösung. Kein pauschaler Brachyzephalie-Ausschluss, klare Vertragsbedingungen, und eine Prämie die im normalen Bereich lag.
Innerhalb von zwei Wochen nach dem ersten Beratungsgespräch war Émilie vollständig versichert.
Was du daraus mitnehmen kannst
Wenn deine Rasse abgelehnt wurde: Das sagt nichts darüber aus, ob eine Versicherung grundsätzlich möglich ist. Es sagt aus, dass der erste Anbieter kein Interesse hatte.
Ein unabhängiger Makler wie ich vergleicht nicht das Angebot eines Anbieters. Ich vergleiche den Markt und suche den Anbieter der zu deinem Hund passt, nicht umgekehrt.
Drei Fälle aus den letzten Monaten:
- Cane Corso, 2 Jahre: Vollschutz bei HanseMerkur, keine Ausschlüsse
- Mops, 4 Jahre, leichter Atemwegsbefund: OP-Schutz bei DFV, Atemwegsbehandlungen eingeschlossen
- Französische Bulldogge, 1 Jahr: Vollschutz, Prämie im günstigsten Drittel am Markt
Alle drei wurden vorher irgendwo abgelehnt oder bekamen Verträge mit problematischen Ausschlüssen.
Kostenloser Vergleich für deine Rasse
Wenn du dir nicht sicher bist, ob und wo dein Hund versicherbar ist: Ich schaue mir das kostenlos für dich an. Kein Formular das du alleine ausfüllen musst, keine Ablehnung ohne Erklärung.
Du sagst mir Rasse, Alter und ob es Vorerkrankungen gibt. Ich sage dir welche Optionen realistisch sind und was sie kosten.